Von Vater, Mutter, Kind

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CD „Von Vater, Mutter, Kind“

1 Eins plus eins wird drei

  1. Schon jedes kleine Kind weiß ja,
    was die Erfahrung lehrt:
    Familie, das ist Vater, Mutter, Kind.
    Und bleibt die Liebe, kann man sehn,
    wie sich das Glück vermehrt.
    Sie freuen sich, dass sie zusammen sind.
    Refr.: Wunder, Wunder, was für ein Geschenk!
    Eins plus eins wird drei.
    Wunder, Wunder, was für ein Geschenk!
    Das ist Liebe, keine Zauberei.
  2. Sind für das Kind zwei Männer
    oder nur zwei Frauen da,
    dann fehlt ein Elternteil dem armen Kind.
    Ein Mann kann keine Mama sein,
    und keine Frau Papa.
    Wer das nicht einsehn will, der stellt sich blind.
  3. Die Schöpfungsordnung umzudrehn,
    stellt Gott uns niemals frei.
    Es ist so und so hat er es bestimmt.
    Auch wenn der Hund den Mond anbellt,
    es bleibt nun mal dabei:
    Familie, das ist Vater, Mutter, Kind.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2016

2 Gender-Turm

  1. Der Turm zu Babel stürzte ein.
    Zusammenbruch nach Allmachtswahn.
    Europa baut am Gender-Turm.
    Willkommen in Absurdistan!
    Gab’s da nicht Einstein, Planck und Hahn
    in unserm aufgeklärten Land?
    Doch nun läuft alles Gender nach.
    Eliten opfern den Verstand.
  2. Gepfiffen auf die Medizin,
    egal auch die Neurologie!
    Denn nun regiert uns, wie gehabt,
    totale Ideologie.
    Und viele plappern Gender nach,
    als ob sie jetzt meschugge sind.
    Doch nach wie vor zeugt nur der Mann,
    und nur die Frau bekommt ein Kind.
  3. Die Schule, wieder linientreu,
    tut auch, was man von ihr verlangt.
    Die Geistesschmiede der Nation
    an Genderitis schwer erkrankt.
    Bevor die Liebe selbst sie weckt,
    sind Kinder schon auf Sex getrimmt.
    Anstatt von Herzen mit Verstand 2
    sind sie von Lust und Trieb bestimmt.
  4. Was Ehe und Familie ist,
    war seit der Schöpfung immer klar.
    Gott segnete nur Mann und Frau.
    Wer anders lebt, bleibt unfruchtbar.
    Wer Frau ist und wer Mann, steht fest,
    ist nicht beliebig austauschbar.
    Es wird so bleiben, wie es war,
    wie unsre Haut und unser Haar.
  5. Wer sich für Gott hält, kommt zu Fall,
    kann Federn spreizen, wie er will.
    Das Paradies, das er erschafft,
    ist todgeweiht und grell und schrill.
    Gott schuf den Menschen, wie er ist,
    auch wenn es vielen nicht gefällt.
    Der Unterschied von Mann und Frau
    bestimmt den Fortbestand der Welt.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 2015

3 Mann und Frau

  1. Wer mit wem, ist Gott nicht egal,
    legte es fest ein für alle Mal.
    Ein Blick nur genügt auf den Körperbau:
    Gott schuf den Menschen als Mann und Frau.
  2. Frau mit Frau und Mann mit dem Mann,
    sind ja ein Paar, das kein Kind zeugen kann.
    Der Herr sprach: Seid fruchtbar. Beachtet genau:
    Gott schuf den Menschen als Mann und Frau.
  3. Gott macht klar an Eltern und Kind,
    wie wir zur Liebe erschaffen sind.
    Wer Tatsachen einsieht, ist nüchtern und schlau.
    Gott schuf den Menschen als Mann und Frau.
  4. Mose 1,27
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2011

4 Total verliebt

  1. Total verliebt, doch gebt euch nicht
    schon alles nach dem ersten Kuss.
    Denn Knospen brauchen Zeit und Schutz,
    weil wahre Liebe reifen muss.
    Refr.: Die Sehnsucht, die euch fast zerreißt,
    die Treue, die ihr euch beweist,
    im Leid lasst ihr euch nicht im Stich –
    und noch mehr meint „Ich liebe dich“.
  2. Das Bett macht dich ja nicht zur Frau,
    und du wirst dadurch nicht zum Mann.
    Baut erst den Herzen ein Zuhaus,
    weil wahre Liebe warten kann.
  3. Noch seid ihr frei, noch prüft ihr euch
    und werdet euch dabei vertraut. 3
    Doch sagt ihr ja, dann wagt es ganz,
    weil wahre Liebe Zukunft baut.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 1996

5 Ich werd aus euch nicht schlau

  1. Ihr teilt den Tisch, ihr teilt das Bett,
    ich werd aus euch nicht schlau.
    Denn er wird nicht dein Ehemann
    und du nicht seine Frau.
    Ihr sagt: Wir lieben uns auch so,
    dazu braucht’s keinen Schein.
    Doch wenn es um „Für immer“ geht,
    sagt ihr nicht ja, nicht nein.
  2. Das Ja, das nicht gesprochen wird,
    hat manche schon getrennt.
    Die Frage steht, warum ihr euch
    nicht ganz zu euch bekennt.
    Ein Zweifel geistert unsichtbar,
    den euch kein Kuss vertreibt.
    Es geht um Liebe, doch bedingt,
    weil Wenn und Aber bleibt.
  3. Nicht Form nur, Ehe ist ja mehr,
    meint Leben ganz und gar.
    Doch ehe ihr nicht heiratet,
    seid ihr ja bloß ein Paar.
    Nein, Liebe ist auf Dauer aus,
    sehnt sich nach einem Haus.
    Doch ohne feste Bleibe zieht
    sie eines Tages aus.
  4. Und wenn ihr einmal Kinder habt,
    was bleibt ihr Grundgefühl?
    Warum ist ihr Zuhause nur
    so rätselhaft labil?
    Familie ist zwar nicht perfekt,
    doch wenn man schon mal misst,
    dann seh ich im Vergleich, dass sie
    unüberbietbar ist.
  5. Was wünscht ihr euch für später, wenn
    der Wagen lange rollt?
    Ob ihr am Ende alt und grau
    zusammen werden wollt?
    Das frag ich – und nun noch ein Wunsch,
    dann schweigt der Sänger still,
    dass ich auf eurer Hochzeit noch
    mit dir ein Tänzchen will.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 2011

6 Melodie des Lebens

  1. Die Mädchen lauschen, wenn die Hormone flüstern,
    und auch die Jungen folgen ihrem Ruf.
    So reifen sie heran
    und werden Frau und Mann, 4
    wozu sie Gott erschuf.
  2. In jeder Körperzelle ist zu lesen,
    wer eine Frau ist und auch, wer ein Mann.
    Vom Schöpfer formuliert,
    in klarer Schrift fixiert,
    als unsre Welt begann.
  3. Die Melodie des Lebens summt in allen
    und jubelt, wo zwei Menschen Eltern sind.
    Die ganze Schöpfung singt,
    das Schicksalslied erklingt
    von Vater, Mutter, Kind.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 2015

7 Wenn die Liebe in zwei Herzen fällt

  1. Wenn die Liebe in zwei Herzen fällt
    und sie reif wird wie ein Erntefeld,
    dann beschenkt Gott sie mit einem Kind,
    dass sie jetzt Familie sind.
    Refr.: Wird Liebe zu Leben, dann sehn wir daran:
    Die Liebe von Gott kommt in unsrer Welt an.
  2. Sie erfahrn, wie Gott die Herzen lenkt,
    Mut zum Leben als Familie schenkt,
    miteinander lernt, sich beizustehn,
    aufeinander einzugehn.
  3. Wenn den Eltern mal die Luft ausgeht,
    ein Problem wie aus dem Nichts entsteht,
    wird Familienglück im Handumdrehn
    bitter-süß und schrecklich-schön.
  4. Spieln die Kinder Vater, Mutter, Kind,
    sehn wir, dass sie auf dem Wege sind,
    machen sich bei Arbeit, Spiel und Streit
    für den Lebensweg bereit.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 2014

8 Könnten mutig weiter gehen

  1. Lass dich nicht noch länger bitten.
    Schick mich nicht noch einmal fort.
    Unsre Blumen brauchen Wasser,
    eh die Liebe ganz verdorrt.
    Refr.: Könnten mutig weiter gehen,
    klüger werden nach dem Streit,
    Lebensstürme überstehen,
    du und ich und wir zu zweit.
  2. Es ist doch genug geschwiegen –
    bleiern ist die stumme Zeit –,
    denn um noch zu zweit zu leben,
    bleibt uns keine Ewigkeit.
  3. Tu mir auf, ich hör dich atmen,
    spür den Herzschlag durch die Tür.
    Werden zueinander finden,
    ich zu dir und du zu mir.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 2007 5

9 Verlass mich nicht

  1. Verlass mich nicht, und lieb mich noch,
    wenn ich dafür kein Grund mehr bin.
    Verlass mich nicht, und lieb mich noch.
    Verlass mich nicht.
  2. Vergib mir schon, und halt mich aus,
    wenn ich noch glaub, im Recht zu sein.
    Vergib mir schon, und halt mich aus.
    Vergib mir schon.
  3. Was du mir bist, das könnte ich
    mir selbst nicht sein, wär ich allein.
    Was du mir bist, das könnte ich
    mir selbst nicht sein.
  4. Und wird es schwer, vergiss bitte nicht
    die schöne Zeit mit uns zu zweit.
    Und wird es schwer, vergiss bitte nicht
    die schöne Zeit.
  5. Du gibst mir Kraft, weil du mich liebst.
    Du weißt: Ich bin mir nicht genug.
    Du gibst mir Kraft, weil du mich liebst.
    Ich brauche dich.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 1982

10 Der Rosenstrauch

  1. Ich war zu Gast auf einem Sommerfest.
    Auf einen Rosenstrauch im Garten fiel mein Blick.
    So etwas Schönes hatte ich noch nie gesehn.
    Ich sagte zu der Hausfrau: Sie haben viel Geschick.
    Da fing sie an, mir folgende Geschichte zu erzähln:
  2. Vor Jahren wurde unsre Ehe fad.
    Durch Langeweile und Gewöhnung war sie krank,
    und sie geriet allmählich ernsthaft in Gefahr.
    Wir könnten uns ja trennen, auch ohne großen Zank.
    So dachten wir, als unsre Ehe fast am Ende war.
  3. Mein Mann hat damals diesen Strauch gepflanzt.
    Und wir versprachen uns als Letztes in die Hand:
    Wir lassen uns nur scheiden, geht diese Rose ein.
    Doch wird sie überleben, dann ist sie wie ein Pfand,
    dann bleiben wir zusammen, ja, dann bleiben wir zu zwein.
  4. Und wissen Sie, was dann mit uns geschah?
    so fragte sie mit einem leisen Lächeln mich.
    Wir haben uns auf frischer Tat dabei ertappt,
    wie jeder sich im Dunkeln durch unsern Garten schlich.
    Da haben wir zur Rose heimlich Wasser hingeschleppt.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2012

11 Kristin 6

  1. Ich dachte, wir hätten das Gröbste geschafft,
    und der größte Stress wär vorbei.
    Die Briefe vom andern hast du alle verbrannt,
    und du sagtest: „Jetzt nur noch wir zwei.“
    Mich packte das Glück. So viel Glück hab ich nie,
    niemals vorher in mir gefühlt.
    Doch dann kam dieser Anruf, und ich konnt es dir ansehn,
    wer für dich die Hauptrolle spielt.
    Refr.: Wir könnten es schaffen, Kristin,
    trotz allem schaffen, Kristin.
    Schmeiß doch nicht alles hin.
    Komm, wir packen’s neu an!
    Wir könnten es schaffen, Kristin.
    Wir könnten es schaffen, Kristin.
  2. Dann musste ich wieder auf Tour und fuhr los,
    so verzweifelt, wie ich grad war.
    Unterwegs kam dein Anruf: „Morgen zieh ich zu ihm,
    wenn du kommst, bin ich schon nicht mehr da.“
    Deine Stimme wie Eis, wie ein Schlag auf mein Herz,
    mir war schlecht, und ich schwitzte und fror.
    Und die Hand mit dem Handy hat gebebt und gezittert,
    und beinah vereiste mein Ohr.
  3. Ich fahr wie im Albtraum, und ich seh nicht mehr klar,
    denn vor Tränen bin ich wie blind.
    Und die Trauer, die flüstert mir Worte ins Ohr,
    dass mein Blut in den Adern gerinnt.
    Ein Hoffnungswort nur, und ich hätte die Kraft,
    doch jetzt spür ich nur noch, ich fall.
    Denn wenn ich bald zu Hause auf das leere Nest stoße,
    ist nur Einsamkeit überall.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 1995

12 Zwischen Sehnsucht und Stolz

  1. Am liebsten hätt ich noch mit dir gesprochen,
    geklärt, was zwischen uns zu klären war.
    Ich wär noch gern zu dir ins Bett gekrochen
    und hätt dich gern umarmt, bevor ich wieder fahr.
  2. Nach langer Fahrt war ich nach Haus gekommen
    und wollte nicht mit guten Worten sparn.
    Das hatte ich mir so fest vorgenommen.
    Doch du warst stumm, und ich bin schweigend weggefahrn.
    Refr.: Zwischen Sehnsucht und Stolz reibt mein Herz sich wund,
    sucht für neue Hoffnung einen Grund.
  3. Ach, Liebste, gern würd ich jetzt mit dir sprechen.
    Ich greif zum Handy und leg’s wieder weg.
    Noch spüre ich den stummen Abschied stechen
    und fürchte, heute hat das Reden keinen Zweck.
  4. Ich denke manchmal, alles ist zu Ende,
    und unsre große Liebe ist vorbei.
    Ach, Jesus, nimm uns zwei in deine Hände, und bringe uns doch bald das Reden wieder bei.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 2002

13 Zug-Blues

  1. Wollte ihren Mund, wollte ihren Mund,
    wollte ihren Mund, doch Schluss mit Kuss.
  2. Lag ihr in den Ohr’n, lag ihr in den Ohr’n,
    lag ihr in den Ohr’n, half alles nicht.
  3. War noch nie so schwer, war noch nie so schwer,
    war noch nie so schwer, mein armes Herz.
  4. Hab ihr nachgesehn, hab ihr nachgesehn,
    hab ihr nachgesehn, sie winkte nicht.
  5. Ja, mein Zug ist weg, ja, mein Zug ist weg,
    ja, mein Zug ist weg, und sie ist mit.
  6. War noch nie so down, war noch nie so down,
    war noch nie so down, und nur vom Schaun.
  7. Bin nun leergebrannt, bin nun leergebrannt,
    bin nun leergebrannt, und mir ist kalt.
  8. Mich jetzt auszuheuln, mich jetzt auszuheuln,
    mich jetzt auszuheuln, wär nicht verkehrt.
  9. Werd ’n Taxi nehm’, werd ’n Taxi nehm’,
    werd ’n Taxi nehm’, bin vor ihr da.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 1974/2016