Kraft und Klarheit Texte

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CD „Kraft und Klarheit“


1 Gott hat Liebeskummer
Refr.: Gottes Liebe will dein Herz erreichen.
Kraft zum Leben ist sie und kein Traum.
Sie ist zart wie eine Blume
und so standfest wie ein Baum.

  1. Gott hat Liebeskummer,
    und der Grund bist du.
    Er sagt dir: Ich liebe dich,
    doch du hörst gar nicht zu.
  2. Gott schrieb Liebesbriefe
    ganz speziell für dich.
    Doch du liest sie gar nicht erst.
    Sie intressiern dich nicht.
  3. Gott macht dir Geschenke,
    du nimmst sie nicht an.
    Weil du denkst, du brauchst sie nicht,
    darum bist du arm dran.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2004
    2 Ich lasse dich nicht fallen
    Refr.: Ich lasse dich nicht fallen
    und verlasse dich auch nicht.
  4. Wenn ein Unglück eingeschlagen hat,
    dass deine Welt zusammenbricht,
    und alles Glück von gestern ist nicht mehr,
    dann glaub, was Gott dir fest verspricht:
  5. Wirst du stumm und leblos wie ein Stein,
    und fehlt dir jede Zuversicht,
    reicht es noch nicht mal für ein Stoßgebet,
    dann glaub, was Gott dir fest verspricht:
  6. Bist du wie ein Boot im Ozean
    und weit und breit kein Land in Sicht,
    packt dich die Angst, dass du bald untergehst,
    dann glaub, was Gott dir fest verspricht:
  7. Hältst du dich für wertlos und kaputt,
    verlässt dich Gott, dein Herr, doch nicht,
    weil er dich nicht wie Abfall liegen lässt.
    Drum glaub, was Gott dir fest verspricht:
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © Haus der Musik 2005
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    3 Ob du jung bist wie ein Küken
  8. Ob du jung bist wie ein Küken
    oder alt bist wie ein Pferd.
    Alter spielt hier keine Rolle.
    Gott sind alle liebenswert.
    Refr.: Weil die Liebe Gottes alle Grenzen sprengt,
    werden alle Menschen von ihm gleich beschenkt.
    Alle können nehmen, alles ist bereit.
    Frieden schenkt er heute und in Ewigkeit.
  9. Ob du reich bist wie ein Ölscheich
    oder arm wie ’n Bettelmann,
    Reichtum spielt hier keine Rolle.
    Gott sieht nur die Herzen an.
  10. Ob du klug bist wie ein Doktor
    oder dumm wie Bohnenstroh.
    Bildung spielt hier keine Rolle.
    Gott ist über jeden froh.
  11. Ob du wie ein Star gefeiert
    oder nur ein Niemand bist,
    Ansehn spielt hier keine Rolle.
    Gott weiß, wer man wirklich ist.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 1999
    4 Ja, Gott, du bist meine Rettung
    Refr.: Ja, Gott, du bist meine Rettung.
    Dir, Herr, will ich fest vertraun.
    Bei dir bin ich immer sicher.
    Auf dich will ich mein ganzes Leben baun.
  12. War in meiner Angst begraben,
    hatte keinen Lebensmut.
    Holtest mich heraus. Es war noch nicht aus.
    Machtest mit mir alles wieder gut.
  13. Wurde manches Mal betrogen,
    war enttäuscht und tief geknickt.
    Habe dir vertraut, hast mich aufgebaut
    und mir Helfer über‘n Weg geschickt.
  14. War vom Terror wie erschlagen,
    auch die Hoffnung war verbrannt.
    Hast mich angerührt, habe Kraft verspürt.
    Bin geborgen, Herr, in deiner Hand.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2001
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    5 Gott ist kein Gedanke
    Refr.: Gott ist kein Gedanke.
    Gott ist kein Prinzip.
    Gott ist ja dein Vater,
    Vater hat dich lieb.
    Gott ist ja dein Vater,
    Vater hat dich lieb.
  15. Du bist Gottes Liebe
    auf den ersten Blick.
    Er hält dir die Treue.
    Was hält dich zurück?
  16. Du bist Gottes Wunschkind.
    Schön, dass es dich gibt!
    Herrlich, wie der Herr dich
    über alles liebt.
  17. Du bist Gottes Perle.
    Er verliert dich nicht.
    Er sorgt für dein Leben,
    dass es nicht zerbricht.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 1985
    6 Wunderbare Liebe
  18. Herr, für deine wunderbare, große Liebe
    sind doch unsre Menschenherzen viel zu klein,
    und du passt auch nicht in unsre dicken Köpfe,
    aber dennoch ziehst du gerne bei uns ein.
  19. Herr, mit leeren Händen werden wir geboren,
    und mit nichts gehn wir auch wieder aus der Welt.
    Doch durch Jesus, deinen Sohn, schenkst du uns Reichtum,
    der in Ewigkeit uns bleibt und nicht verfällt.
  20. Herr, du siehst uns an mit Augen voller Hoffnung,
    weil du weißt, was aus uns doch noch werden kann.
    Sind bei dir für alle Zeit in guten Händen,
    Herr, du hältst dein Wort – wir halten uns daran.
  21. Herr, wir danken dir für deine große Güte,
    die Vergebung, die von Schulden uns befreit.
    Wir bekennen uns zu dir vor allen Menschen,
    und wir freuen uns schon auf die Ewigkeit.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2004
    7 Starke Wurzeln – gute Früchte
    Refr.: Dass dein Wort in meinem Herzen starke Wurzeln schlägt
    und dein Geist in meinem Leben gute Früchte trägt,
    deine Kraft durch mich die Welt zu deinem Ziel bewegt –
    Herr, du kannst dies Wunder tun.
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  22. Gut gemeint und schlecht gemacht,
    oberflächlich ausgedacht,
    ist so vieles – es verdorrt
    ohne dein Wort.
  23. Erst komm ich und dann komm ich.
    Pausenlos geht es um mich.
    Was mich aus dem Strudel reißt,
    ist, Herr, dein Geist.
  24. Ist die Weiche falsch gestellt,
    wird am Schluss das Ziel verfehlt.
    Dass ein Mensch die Umkehr schafft,
    wirkt deine Kraft.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel: Swoboda © SCM Hänssler 1984
    8 Herr, höre mein Gebet
  25. Im Augenblick der Not verbirg dich nicht vor mir,
    denn in mir wächst die Angst, dass ich den Halt verlier.
    Und Feinde stehen auf mit Reden voller Gift.
    Ich wüsste gern, warum ihr Hass mich so schwer trifft.
    Refr.: Herr, höre mein Gebet, und kümmre dich um mich.
    Du siehst, wie’s um mich steht. Herr, lass mich nicht im Stich
  26. Die Nacht kommt über mich, sobald die Sonne sinkt.
    Ich fürchte, dass schon bald ein Schatten mich verschlingt.
    Ich fühle mich allein und liege lange wach.
    Ich frage oft, warum. Das Grübeln macht mich schwach.
  27. Der Schmerz hat mich verführt, jetzt nur noch mich zu sehn.
    Doch blick ich auf zu dir. Dein Wille soll geschehn.
    Ich halt mich an dir fest, und du verlierst mich nicht.
    Auch wenn es finster ist, du bleibst mein Lebenslicht.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 1997
    9 Du machst mein Herz wieder leicht
  28. Fällt mir das Leben schwer –
    mein Gott, ich kann nicht mehr! –
    dann denke ich an dich,
    und du veränderst mich.
    Refr.: Du machst mein Herz wieder leicht.
    Du machst mir wieder Mut.
    Du stellst meine Füße auf weiten Raum.
    Du machst es mit mir gut.
  29. Wenn Krankheit in mir steckt,
    ein Leiden mich erschreckt,
    dann rufe ich – und du,
    du wendest dich mir zu.
  30. Frag ich mich sorgenvoll,
    wie ich entscheiden soll,
    dann bitt ich im Gebet
    um Rat, wie’s weiter geht.
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  31. Bin ich vor Angst verwirrt
    und habe mich verirrt,
    dann machst du wieder klar,
    was vorher dunkel war.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 1985
    10 Mach dir keine Sorgen
    Refr.: Mach dir keine Sorgen,
    Gott kümmert sich um dich.
    Hab keine Angst vor morgen,
    er lässt dich nicht im Stich.
  32. Ist dir das Leben nur noch Qual,
    dein Schicksal ist Gott nicht egal.
    Drum wirf die Hoffnung jetzt nicht fort.
    Er steht dir bei. Du hast sein Wort.
  33. Wenn jede Tür sich vor dir schließt
    und du nur Fragezeichen siehst,
    dann zweifle nicht und glaub daran,
    dass Gott dir Türen öffnen kann.
  34. Vielleicht hast du das Leben satt,
    weil man dich abgeschossen hat.
    Wenn du um deine Zukunft bangst,
    schützt Gott dich vor dem Pfeil der Angst.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2010
    11 Macht Platz, räumt auf
    Refr.: Macht Platz, räumt auf! Gott will neu beginnen.
    Macht Platz, räumt auf! Gott fängt neu mit uns an
  35. Warum werden Fehler nicht ehrlich bekann?
    Warum wird Schuld nicht beim Namen genannt?
    Nur da beginnt Gott, wo aufgeräumt wird.
    Gott beginnt neu.
  36. Warum hat das Alte einen heiligen Schein?
    Soll Gottes Geist nicht der Wegweiser sein?
    Nur da beginnt Gott, wo aufgeräumt wird.
    Gott beginnt neu.
  37. Warum hat das Neue einen heiligen Schein?
    Soll Gottes Geist nicht der Wegweiser sein?
    Nur da beginnt Gott, wo aufgeräumt wird.
    Gott beginnt neu.
  38. Warum werden Zweifel nicht offen gesagt?
    Warum wird bei Fragen nicht endlich gefragt?
    Nur da beginnt Gott, wo aufgeräumt wird.
    Gott beginnt neu.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 1970
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    12 Wenn wir miteinander reden
  39. Wenn wir miteinander reden,
    spüren wir, wie reich wir sind,
    und wie jeder, der sich einbringt,
    durch die andern noch gewinnt.
    Refr.: Wir erfahren, dass die Zukunft
    sich für Christen erst erschließt,
    wo in Gottes Lebensschule
    die Gemeinde Bibel liest.
  40. Wenn wir aufeinander hören,
    werden wir ein Wunder sehn:
    Gott hilft uns durch andre Christen,
    seinen Willen zu verstehn.
  41. Wenn wir aneinander wachsen,
    stark in Freude, treu im Leid,
    kann Gemeindeleben reifen
    hier und für die Ewigkeit.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 2005
    13 Bleibt fest in der Liebe zueinander
  42. Bleibt fest in der Liebe zueinander,
    die Jesus in unser Leben legt,
    und lasst uns jetzt unsre Herzen öffnen
    für seinen Geist, der Gottes Volk bewegt!
  43. Wir wollen die Gnade neu erkennen,
    die alles Begreifen übersteigt.
    Gott lüftet in Jesus sein Geheimnis,
    dass er im Leiden seine Liebe zeigt.
  44. Gott hat uns ins Vaterherz geschlossen.
    Den Weg hat uns Jesus freigemacht.
    Für Sünder hat er sein Blut vergossen
    und Gottes Liebe so zur Welt gebracht.
  45. Wir sammeln uns hier mit leeren Händen
    und bitten, dass Gott uns reich beschenkt.
    Wir bitten um Kraft und neue Klarheit
    und dass er uns mit seinen Augen lenkt.
    Text, Mel. und © Jörg Swoboda 1995
    14 Wieder stehn wir an der Wende
  46. Wieder stehn wir an der Wende.
    Wieder geht ein Jahr zu Ende.
    Gestern und Heute vergehn.
    Viele Fragen stehen offen,
    doch wir glauben und wir hoffen.
    Herr, hilf den Kampf zu bestehn.
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  47. Wehmut macht die Stimmen leise.
    Immer weiter geht die Reise
    Wie wird das Ende wohl sein?
    Zeige uns die nächsten Schritte.
    Bleibe, Herr, in unsrer Mitte.
    Ohne dich wär’n allein.
  48. Auf ein Neues nach dem Ende,
    reichen wir uns jetzt die Hände.
    Gib deinen Segen dafür.
    Bitte, lass es doch geschehen,
    dass wir uns hier wiedersehen,
    oder im Himmel bei dir.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2001/2016
    15 Vertraut auf den Herrn
  49. Wer Gott folgt, riskiert seine Träume,
    setzt eigene Pläne aufs Spiel.
    Auch als Verlierer kommt ihr nicht zu kurz.
    Gott bringt euch an sein gutes Ziel.
    Refr.: Vertraut auf den Herrn für immer,
    denn er ist der ewige Fels.
  50. Auch mit Gott gerät man in Krisen,
    Probleme, die unfassbar sind.
    Trotz aller Zweifel seid dennoch gewiss:
    Er schläft nicht und sorgt für sein Kind.
  51. Wo feststeht, dass alles im Fluss ist,
    schwimmt vielen der Glaube mit fort.
    Gott ist unwandelbar, denn er ist Gott.
    Seid sicher, der Herr hält sein Wort.
  52. Die Mächtigen kommen und gehen,
    und auch jedes Denkmal mal fällt.
    Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort steht,
    dem sichersten Standpunkt der Welt.
  53. Und lehrt eure Kinder das Eine,
    dass über Gott keiner mehr steht,
    dass auch der Größte klein beigeben muss,
    wenn Gott kommt und alles vergeht.
  54. Wer stirbt, der wird nicht nur zu Erde.
    Gott ruft ihn zum Jüngsten Gericht.
    Finsternis bleibt für die einen zuletzt,
    die anderen dürfen ins Licht.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel: Swoboda © SCM Hänssler 1982
    16 Aber meine Worte bleiben bestehn
  55. Alles Menschenglück verweht einmal wie Spreu.
    Auch das schönste Leben, alles wird vergehn.
    „Ich komm zu euch zurück und mache alles neu.“
    Dieses Wort von Jesus bleibt bestehn.
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    Refr.: „Himmel und Erde werden vergehn,
    aber meine Worte bleiben bestehn,
    aber meine Worte bleiben bestehn.“
  56. Was wir uns auch baun, es wird zu Schutt und Schrott.
    Haus und Hof und Heimat, alles wird vergehn.
    „Ich halte eine Wohnung frei für euch bei Gott.“
    Dieses Wort von Jesus bleibt bestehn.
  57. Gold im Banktresor und unser ganzes Geld,
    auch geheime Konten, alles wird vergehn.
    „Die Lebenskrone trägt, wer Gott die Treue hält.“
    Dieses Wort von Jesus bleibt bestehn.
  58. Schätze der Musik und schöne Malerein,
    Wissenschaft und Bildung, alles wird vergehn.
    „Wer Gott als Höchsten ehrt, der darf im Himmel sein.“
    Dieses Wort von Jesus bleibt bestehn.
  59. Tränen, Schmerz und Leid gehn doch einmal vorbei.
    Auch die Macht des Todes kann nicht mehr bestehn.
    Dann klingt ein neues Lied, wir sind für immer frei,
    und wir werden endlich Jesus sehn.
    Refr.: „Himmel und Erde werden vergehn.“
    Doch die neue Schöpfung werden wir sehn.“
    Doch die neue Schöpfung werden wir sehn.“
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2004
    17 Auf diesem schönen Stern
  60. Auf diesem schönen Stern sind alle
    ein ganzes Leben nur zu Gast.
    Am Ziel werd ich dir herzlich danken,
    dass du, Herr, mich begleitet hast
    Refr.: Im Leben und Sterben und Auferstehn
    bleibt, Herr, deine Treue, ich werd nicht vergehn,
    bleibt, Herr, deine Treue, ich werde dich sehn.
  61. Mein Leben, Jahr um Jahr, ist flüchtig,
    als fiele es nicht ins Gewicht,
    ein kurzes Ticken auf der Weltuhr,
    doch du, mein Gott, vergisst mich nicht.
  62. Bin ich zu Hause angekommen,
    fällt mir der Lobgesang nicht schwer.
    Nur Lebenslieder werd ich singen,
    der Tod ist dann kein Thema mehr.
    Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
    © bei den Verf. 2004