Online-Album „Durch die Jahre an Gottes Hand“
- Vertraut auf den Herrn – Jesaja 26,4; 1982
- Ich danke dir, mein Gott – Jesaja 40,31; 1991
- Wendet euch zu Gott – Jesaja 45,22; 1995
- Ja, Gott, du bist meine Rettung – Jesaja 12,2; 2002
- Aber meine Worte bleiben bestehn – Markus 13,31; 2004
- Pass auf dich auf – Lukas 22,32; 2005
- Ich lasse dich nicht fallen – Josua 1,5b; 2006
- Meine Kraft – 2. Korinther 12,9; 2012
- Himmelsstadt – Hebräer 13,14; 2013
- Gott nahe zu sein ist mein Glück – Psalm 73,28; 2014
- Nehmt einander an – Römer 15,7; 2015
- Ja, ich will euch trösten – Jesaja 66,13; 2016
- Herr, heile uns – Hesekiel 36,26; 2017
- Lebenswasser umsonst – Offenbarung 21,6; 2018
- Suche Frieden – Psalm 34,15; 2019
- Jesus, ich will glauben – Markus 9,24; 2020
- Barmherzig – Lukas 6,36; 2021
- Du bist ein Gott, der mich sieht – 1. Mose 16,13; 2023
- Tut alles in Liebe – 1. Korinther 16,14; 2024
- Alles prüfen, das Gute behalten – 1. Thessalonicher. 5,21; 2025
- Blicke auf, ich mache alles neu – Offenbarung 21,5; 2026
1 - Wer stirbt, der wird nicht nur zu Erde.
Gott ruft ihn zum Jüngsten Gericht.
Finsternis bleibt für die einen zuletzt,
die anderen dürfen ins Licht.
Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
© SCM Hänssler
2
1. Du hast mir so oft neuen Mut gegeben,
wenn ich am Boden lag, hobst du mich auf.
Ich schöpfte wieder Kraft zum Weiterleben.
Du gabst mir Hoffnung, und ich gab nicht auf.
Refr.: Ich danke dir, mein Gott. Ich lobe dich, mein Gott.
Wer dir vertraut, dem gibst du neue Kraft.
2. Wenn sich vor meinen Augen alles drehte,
dann war dein Wort ein fester Halt für mich.
Du hörtest mich, wenn ich um Hilfe flehte,
und Wege aus der Angst fand ich durch dich.
3. Du trugst mich auch, wenn Traurigkeit mich drückte,
und wischtest mir die Tränen vom Gesicht.
Du warst mein Trost, wenn mir kein Schritt mehr glückte.
In meiner Nacht erkannte ich dein Licht.
Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann, Mel.: Jörg Swoboda
© SCM Hänssler
3
1. Hilflose Götter bevölkern unsre Welt,
und jeder glaubt vergeblich, der sie für wirklich hält.
Außer Gott ist keiner, der wirklich helfen kann.
Vor keinem andern beugt euch, und betet keinen an.
Refr.: Wendet euch zu Gott. Nur er kann euch befrein.
Wie ihr’s auch dreht und wendet, ihr seid mit Schuld gekettet.
Wer sich zu ihm bekehrt, der wird von ihm gerettet.
Ihr sollt begnadigt sein. Ihr sollt begnadigt sein.
2. Weltreligionen sind zahlreich, und es scheint,
als sei mit vielen Namen derselbe Gott gemeint.
Jesus ist der Name, der Gott von Göttern trennt.
Das Kreuz macht klar, warum man ihn Gott der Liebe nennt.
3. Menschliche Heilbringer machen nur kaputt.
Sie baun ein Lebens-Traumschloss und hinterlassen Schutt.
Bringt die Lebenstrümmer zu Gott her, weil ihr wisst,
dass doch nur er der Heilmacher unsres Lebens ist.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
4
Refr.: Ja, Gott, du bist meine Rettung.
Dir, Herr, will ich fest vertraun.
Bei dir bin ich immer sicher.
Auf dich will ich mein ganzes Leben baun.
1. War in meiner Angst begraben, hatte keinen Lebensmut.
Holtest mich heraus. Es war noch nicht aus.
Machtest mit mir alles wieder gut.
2. Wurde manches Mal betrogen, war enttäuscht und tief geknickt.
Habe dir vertraut, hast mich aufgebaut
und mir Helfer über‘n Weg geschickt.
3. War vom Terror wie erschlagen, auch die Hoffnung war verbrannt.
Hast mich angerührt, habe Kraft verspürt.
Bin geborgen, Herr, in deiner Hand.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
5
1. Alles Menschenglück verweht einmal wie Spreu.
Auch das schönste Leben, alles wird vergehn.
„Ich komm zu euch zurück und mache alles neu.“
Dieses Wort von Jesus bleibt bestehn.
Refr.: „Himmel und Erde werden vergehn,
aber meine Worte bleiben bestehn,
aber meine Worte bleiben bestehn.“
2. Was wir uns auch baun, es wird zu Schutt und Schrott.
Haus und Hof und Heimat, alles wird vergehn.
„Ich halte eine Wohnung frei für euch bei Gott.“
Dieses Wort von Jesus bleibt bestehn.
3. Gold im Banktresor und unser ganzes Geld,
auch geheime Konten, alles wird vergehn.
„Die Lebenskrone trägt, wer Gott die Treue hält.“
Dieses Wort von Jesus bleibt bestehn.
4. Schätze der Musik und schöne Malerein,
Wissenschaft und Bildung, alles wird vergehn.
„Wer Gott als Höchsten ehrt, der darf im Himmel sein.“
Dieses Wort von Jesus bleibt bestehn.
5. Tränen, Schmerz und Leid gehn doch einmal vorbei.
Auch die Macht des Todes kann nicht mehr bestehn.
Dann klingt ein neues Lied, wir sind für immer frei,
und wir werden endlich Jesus sehn.
Refr.: „Himmel und Erde werden vergehn“,
doch die neue Schöpfung werden wir sehn,
doch die neue Schöpfung werden wir sehn.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
6
Refr.: Pass auf dich auf, weil der Satan dich bekriegt.
Doch ich hab für dich gebetet, dass dein Glaube nicht versiegt.
Doch ich hab für dich gebetet, dass dein Glaube nicht versiegt.
1. Wer flüstert bloß den Christen ein,
sie könnten Überflieger sein?
Wolln ihren Spaß, wolln sich nur freun,
durch Unterhaltung sich zerstreun.
Sie setzen auf Brimborium
anstatt aufs Evangelium. Jesus sagt dir:
2. Doch nicht durch Schwelgen im Gefühl,
durch Leiden kommt ein Christ ans Ziel.
Das lahme Wohlfühlchristentum
drückt sich um Leid und Kampf herum.
Der Kreuzesweg mit Gottes Sohn
ist nicht Schönwetterreligion. Jesus sagt dir:
3. Wer macht die graden Wege krumm
und dreht an Gottes Wort herum?
Wer schweigt die klaren Worte tot,
schweigt von Gehorsam und Gebot?
Wer Gottes Strafgericht nicht scheut,
der sammelt nicht mehr, der zerstreut. Jesus sagt dir:
Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
7
Refr.: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich auch nicht.
Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich auch nicht.
1. Wenn ein Unglück eingeschlagen hat,
dass deine Welt zusammenbricht,
und alles Glück von gestern ist nicht mehr,
dann glaub, was Gott dir fest verspricht:
2. Wirst du stumm und leblos wie ein Stein,
und fehlt dir jede Zuversicht,
reicht es noch nicht mal für ein Stoßgebet,
dann glaub, was Gott dir fest verspricht:
3. Bist du wie ein Boot im Ozean
und weit und breit kein Land in Sicht,
packt dich die Angst, dass du bald untergehst,
dann glaub, was Gott dir fest verspricht:
4. Hältst du dich für wertlos und kaputt,
verlässt dich Gott, dein Herr, doch nicht,
weil er dich nicht wie Abfall liegen lässt.
Drum glaub, was Gott dir fest verspricht:
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© Haus der Musik
8
Refr.: Lässt mich die eigne Kraft im Stich, fühl ich mich schwach und jämmerlich.
Doch meine Kraft, sagt Jesus mir, wirkt in den Schwachen, auch in dir.
1. Geht‘s mir mal schlecht, tut mir das gut,
setz nicht auf eigne Kraft und Mut.
Mich täuscht nicht mehr mein Selbstvertraun,
lern wieder ganz auf Gott zu baun.
2. Wenn Gott mit Großem mich beschenkt,
er auch Gewichte an mich hängt.
Er hilft, dass ich nicht übertreib
und nüchtern auf dem Boden bleib.
3. Wenn Gott mir Schweres auferlegt,
ist seine Kraft es, die mich trägt.
Die kann ich spüren bis ins Mark,
denn wenn ich schwach bin, bin ich stark.
Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
9
Refr.: Wir haben hier keine bleibende Stadt.
Wir müssen fortgehn und keiner bleibt hier.
Wir haben hier keine bleibende Stadt,
doch die zukünftige suchen wir.
1. Die Heimat für uns Christen ist Gottes Himmelsstadt,
wo jeder Jesusjünger auf ewig Wohnrecht hat.
2. Dort wird nicht mehr gestorben, auch Leid wird nicht mehr sein.
Es triumphiert die Freude. Wir sind erlöst und rein.
3. Der Schlüssel, das ist Jesus, der uns vergeben hat.
Nur wer ihm hier gefolgt ist, darf dort in Gottes Stadt.
4. Wir werden Jesus sehen, der alles neu erschafft.
Die Hoffnung hält lebendig und gibt für Heute Kraft.
Text: Jörg Swoboda/Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda 2011
© bei den Verfassern
10
1. Ich habe das Glück, dass ich einen hab,
der noch für mich hofft, wenn ich schon für mich
die Hoffnung begrab. Dieses Glück habe ich.
Refr.: Ich bin ja so unendlich froh.
Gott nahe zu sein, ist mein Glück.
Das finde ich sonst nirgendwo.
Gott nahe zu sein, ist mein Glück.
2. Ich habe das Glück, dass Jesus mich liebt
trotz Sünde und Schuld. Ich fange neu an,
weil er mir vergibt. Dieses Glück habe ich.
3. Ich habe das Glück, dass er mich dann hält,
wenn ich nicht mehr kann, der Kraft hat für mich,
wenn mir die Kraft fehlt. Dieses Glück habe ich.
4. Ich habe das Glück, dass Jesus mich lehrt,
zu tun, was er sagt. So fordert er mich.
Das bin ich ihm wert. Dieses Glück habe ich.
5. Ich habe das Glück, ich werd nicht vergehn,
wenn ich sterben muss. Wie Jesus lässt Gott
auch mich auferstehn. Dieses Glück habe ich.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
11
Refr.: Gott sagt uns, wie unser Leben
zu seinem Lob gelingen kann:
Christus hat uns angenommen,
so nehmt auch ihr einander an!
1. Er wird für uns zum Diener,
wäscht uns die Füße rein.
Er lehrt uns Gottes Demut
und zeigt: So soll es sein.
2. Er spricht von Gut und Böse,
zeigt uns den Unterschied,
prägt unsre Sicht der Dinge
und lehrt, wie Gott sie sieht.
3. Er hofft auf unsre Umkehr
und hilft uns auch dabei,
verzeiht uns unsre Sünden
und macht uns dadurch frei.
4. Wir dürfen zu ihm kommen,
so wie wir eben sind.
Dann will er uns verändern.
Der neue Weg beginnt.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
12
Refr.: Ja, ich will euch trösten,
wie nur die eigne Mutter trösten kann.
So spricht Gott, und wenn wir bitten,
fängt er schon heute, heute damit an.
1. Wenn wir unter vielen Mühen säen,
ohne Ernte bleiben lange Zeit,
lehrt die Not, mit neuem Ernst zu beten:
Herr, erlös uns aus der Traurigkeit.
2. Und Millionen fliehn vor Krieg und Terror,
sind vom Tod bedroht und ängsten sich.
Ihre Leiden sind ein Schrei zum Himmel:
Herr, erbarm dich, Herr, erbarme dich!
3. Wenn wir sehn, wie viele Ehen scheitern,
sich Familien trennen um uns her,
schöpfen wir bei Jesus neue Liebe,
denn sonst blieben unsre Herzen leer.
4. Wenn wir ratlos sind in Krankheitstagen
und die Ärzte bleiben lange stumm,
fragen wir bei allem Gottvertrauen:
Warum ich? O Herr, sag mir, warum?
5. Wenn wir still an offnen Gräbern stehen,
suchen wir nach Trost in unserm Leid.
Nur das leere Grab vom Ostermorgen
gibt uns Hoffnung auf die Ewigkeit.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
13
Refr.: Herr, heile uns, und mach uns gesund
bis in den Kern und bis auf den Grund.
Herr, bitte, schenke, was du verheißt:
ein neues Herz und einen neuen Geist,
ein neues Herz und einen neuen Geist.
1. Wir brauchen eine Herz-OP,
der Greis und auch das Kind,
weil unsre Herzen gegen Gott
so stolz und störrisch sind.
2. Kein Mensch wird aus sich selber neu
er schafft es einfach nicht.
Es bleibt beim alten, das sagt ihm
der Spiegel ins Gesicht.
3. Oft scheint es so, als wären wir
vom Bösen ferngelenkt.
Das Gute herrscht erst dann in uns,
wenn Gott den Geist uns schenkt.
4. Ob wirklich Neues in uns steckt,
ist an der Tat zu sehn.
Herr, hilf, im Chaos dieser Welt
auf deinem Weg zu gehn.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
14
Refr.: Gott will dem Durstigen umsonst zu trinken geben.
Kommt her zur Quelle, holt euch Wasser, ihr sollt leben.
1. Wir löschten Durst an falscher Stelle
und fanden nicht zu Gottes Quelle,
aus der das Lebenswasser quillt.
Der Lebensdurst blieb ungestillt.
2. Am vollen Tisch bleibt Unbehagen.
Was liegt uns nur so schwer im Magen?
Wir leisten uns den Überfluss
und spüren plötzlich Überdruss.
3. Das Geld verspricht das Glück für alle
und lockt uns in die Wohlstandsfalle.
Zur Einsicht finden wir nur schwer:
Der Luxus lässt die Seele leer.
4. Erlösung haben wir gefunden
von Sünden und für unsre Wunden,
Erbarmen und Gerechtigkeit.
Das ist, wonach die Seele schreit.
5. Nur Jesus kann den Durst uns stillen,
die tiefste Sehnsucht uns erfüllen.
Wird er der Herr in Herz und Haus,
dann teilt er seinen Frieden aus.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
15
Refr.: Suche Frieden und jage ihm nach.
Gott wird helfen, wie er es versprach.
Scheu keine Mühe, so schwer es auch fällt.
Frieden ist kostbar für dich und die Welt.
1. Willst du gern gute Stunden haben
und viele schöne Tage sehn,
dann lass nichts Böses über deine Lippen,
auch Lügen musst du tapfer widerstehn.
2. Wie oft schon ist es eng geworden.
Von Angst und Leid warst du bedroht.
Wenn Gottesfurcht dich leitet, kommen Engel,
sind deine starken Helfer in der Not.
3. Du ehrst zu Recht Persönlichkeiten,
doch Gott gebührt noch mehr Respekt.
Wer ihm allein vertraut, der wird erleben,
was Glück ist und wie seine Güte schmeckt.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
16
Refr.: Jesus, ich will glauben,
hilf mir, dass ich kann.
Habe noch Geduld mit mir,
hilf mir, dass ich kann.
Will tun, was du erwartest,
hilf mir, dass ich kann.
Mit deiner Hilfe fange ich neu an.
1. Ich gebe ohne Zögern zu, ich glaube nicht wie du.
Nur dir ist alles möglich, weil du glaubst
und Gott in allen Dingen fest vertraust.
Hast einen heißen Draht zu ihm,
ich hänge mich an dich
und bitte: Jesus, Herr, erhöre mich:
2. Ein Glaube ohne Tat und Ziel
wär nur Gedankenspiel.
Was ich für dich tu, schätzt du nicht gering,
auch wenn ich nichts Besondres fertigbring.
Ich rede mich nicht mehr heraus.
Setz mich ganz neu in Gang,
sonst läuft mein Lebensmotor nur im Stand.
3. Bring meinen Kurs in deine Spur
durch deine Korrektur.
Ich weiß, dass Glaube nie gemütlich ist
und wär so gern ein Glaubensrealist.
Gegrübelt habe ich genug,
jetzt bleib ich nicht mehr stehn,
will einen Schritt im Glauben weitergehn.
Text, Mel. und © Jörg Swoboda
17
Refr.: Glücklich preist euch Jesus in Ewigkeit,
wenn ihr wie euer Vater barmherzig seid.
1. Der Herr nennt uns das Licht der Welt,
das in die Nacht der Herzen fällt.
Regiert auch Gnadenlosigkeit,
ruft Jesus zur Barmherzigkeit.
2. Die Friedenstaube fliegt verkehrt,
der andre wird zum Feind erklärt.
Wo Menschen blanker Hass entzweit,
ruft Jesus zur Barmherzigkeit.
3. Die stolze Gottvergessenheit
verführt zu Unbarmherzigkeit.
Wenn Opferleid zum Himmel schreit,
ruft Jesus zur Barmherzigkeit.
4. Wer setzt sich nicht gern absolut?
Das Richten liegt uns schwer im Blut.
Wenn wir bereun: Es tut uns leid,
schenkt Jesus uns Barmherzigkeit.
Text: Jörg Swoboda / Theo Lehmann Mel.: Jörg Swoboda
© bei den Verfassern
18
Refr.: Du bist ein Gott, der mich sieht.
Siehst, was ich tu, was geschieht,
was mich erfreut und bedroht.
Du kennst mein Glück, meine Not.
1. Ich floh vor meinen Nöten, fand keinen guten Ort.
Wie Wasser in der Wüste, so suchte ich ein Wort.
Das Wort, das mich befreit, hast du für mich bereit.
2. Wenn andre mich missachten, dann tut mir das oft weh.
Ich fühle mich sehr einsam, wenn ich alleine steh.
Doch weiß ich: Du bist da. Dein Trost ist immer nah.
3. Berührt von deiner Wahrheit, muss ich mir eingestehn:
Ich werde täglich schuldig, und du kannst alles sehn.
Die Sünden bring ich dir, Vergebung schenkst du mir.
4. Wenn auch Konflikte lasten und ich im Zwiespalt steh,
sich Fronten noch verhärten, ich keinen Ausweg seh
dann blick ich auf zu dir, und Frieden gibst du mir.
5. Herr, wie in einen Mantel hüllst du mich in dein Licht
und öffnest mir die Augen, schenkst eine neue Sicht.
Dann wird der Weg mir klar, der mir verborgen war.
Refr.: Du bist ein Gott, der mich sieht.
Siehst, was ich tu, was geschieht.
Führst mich an deiner Hand,
bis hin ins Vaterland.
Text, Mel. und © Jörg Swoboda
19
Refr.: Wenn ihr wissen wollt, was Liebe kann,
dann schaut Jesus an, seine Taten an.
Und alles, was ihr tut, das tut ihr gut,
wenn ihr es in seiner Liebe tut.
1. Es ist Liebe, die dem Schuldner gern verzeiht.
Sie spricht die Sprache der Barmherzigkeit.
Es ist Liebe, die auch offne Wunden heilt,
auch fremde Bürden trägt und Kummer teilt.
2. Nennt es Liebe, wenn ein Mensch Probleme klärt
und nichts aus Feigheit untern Teppich kehrt.
Nennt es Liebe, wenn er mutig Schuld benennt,
weil er Vergebung und den Retter kennt.
3. Ohne Wahrheit hilft uns Liebe wahrlich nicht,
und Liebe ohne Wahrheit heilt uns nicht.
Es braucht Liebe, die nicht vor Gefühl zerfließt
und niemals Frieden mit der Sünde schließt.
Text, Mel. und © Jörg Swoboda
20
1. Wenn du dein Kind gebadet hast,
pass auf und schau voraus,
und schütte niemals auch das Kind
gleich mit dem Bade aus.
Refr.: Denn alles oder nichts
gilt nur von Fall zu Fall.
Doch alles prüfen, das Gute behalten,
das gilt überall.
2. Siehst du ein Haar im Suppentopf,
was zögerst du dann noch?
Nimm einfach nur das Haar heraus,
und iss die Suppe doch.
3. Und wenn der Fisch auch Gräten hat,
mach nur kein Drama draus.
Genieß den wunderbaren Fisch,
spuck nur die Gräten aus.
Text, Mel. und © Jörg Swoboda 2024
21
Refr.: Wenn der Herr zu mir spricht, wird die Hoffnung in mir wach:
Blicke auf, ich mache alles neu.
Alle Tränen wischt er ab, auch der Tod wird nicht mehr sein.
Blicke auf, ich mache alles neu.
Denn das Alte ist vorbei, keiner sehnt sich mehr zurück.
Blicke auf, ich mache alles neu.
1. Wenn die alte Welt mir zu schaffen macht –
so viel Leid und Krieg und Ungerechtigkeit –
steigt die Sehnsucht auf nach Gottes neuer Welt.
Wann kommt die Zeit, wann kommt die Zeit?
2. Flögen wir zum Mars fort wie auf der Flucht,
hätten wir uns selbst doch immer im Gepäck.
Bald schon wär es dort so aussichtslos wie hier.
Was wär der Zweck, was wär der Zweck?
3. Kluge Köpfe sind rastlos in Aktion,
und sie mühn sich, dass das Leben ewig währt.
Doch nur ewig weiter ohne Sinn und Ziel –
was wär es wert, was wär es wert?
4. Gottes Botschaft bringt Freude in die Welt,
und die Hoffnung, die uns Kraft für heute gibt,
dass durch Jesus jetzt das Neue schon beginnt,
weil er uns liebt, weil er uns liebt.
Text, Mel. und © Jörg Swoboda